October 01, 2019


LENA

( english version below)


Lena macht gerade ihren Abschluss in Architektur an der UDK, einen Traum, den sie sich erfüllen wollte, nachdem sie schon einige Jahre als Physiotherapeutin gearbeitet hatte. 

Während sie durch die Physiotherapie viel über sich selbst und den eigenen Körper gelernt hat, konzentriert sie sich in der Architektur nun darauf Räume zu schaffen, in denen sich dieser Körper wohlfühlen kann. „In beiden Berufen geht es erstmal um die Schulung von Händen und Augen, darum, zu beobachten“, sagt sie.
Beobachten, das bedeutet für Lena auch immer wieder aus Gewohntem auszubrechen und durch Reisen ihren Horizont zu erweitern, neue Perspektiven kennenzulernen.




Vor Kurzem kam sie von einem Auslandssemester in Japan zurück. Fasziniert erzählt sie von den Unterschieden zwischen Japan und Deutschland in Bezug auf Mensch und Raum. Von dem kleinteiligen, bunt zusammengewürfelten Gebäudeteppich, der Tokyo ausmache, von reduzierten Inneneinrichtungen, die auf Grund häufiger Erdbeben in Japan Tradition hätten und von der Zurückhaltung der Menschen, welche die Metropole Tokyo, trotz hoher Bevölkerungsdichte, entspannt wirken lasse im Vergleich zum chaotischen Berlin.
Berlin will Lena über kurz oder lang ohnehin verlassen, denn sie merke immer mehr, dass sie ein naturnahes Leben der Hektik der Großstadt vorziehe.






english version


Lena is currently graduating in architecture from the UDK, a dream she wanted to fulfill after working as a physiotherapist for several years. 
While she learned a lot about herself and her own body through physiotherapy, in architecture she now concentrates on creating spaces in which the body can feel comfortable. "In both professions it is first about the training of hands and eyes, about observing," she says.





For Lena, observing also means repeatedly breaking out of the familiar and expanding her horizons through travel, getting to know new perspectives. She recently returned from a semester abroad in Japan. Fascinated, she tells of the differences between Japan and Germany in terms of people and space. She talks about the small, colourfully mixed carpet of buildings that make up Tokyo, about the reduced interior design that has become a tradition in Japan due to frequent earthquakes, and about the restraint of the people who, despite the high population density, make the metropolis of Tokyo appear relaxed in comparison to the chaotic Berlin.
Sooner or later Lena wants to leave Berlin anyway, because she increasingly notices that she prefers a life close to nature to the hustle and bustle of the big city.




 

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